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Donnerstag, August 31, 2006

Prinewatch



Drüben im Steelguitarforum fragte unlängst jemand, wer eigentlich steel für John Prine spielt. Als Antwort zitierte jemand aus einer mail von Lloyd Green, einer meiner grossen Helden der Pedal-Steel:

"Just last week I recorded his newest album, in it's entirety for Oh Boy Records, a wonderful compilation of old Country standards. The best part is that it is a duet album with Mac Wiseman where they sing alternate parts, and occasionally together. But they're both always on each song.
There's lots of steel on this one and the project includes the great Stuart Duncan on fiddle, Kenny Malone, drums, Charles Cochran, keyboards and a cast of "several others". They sung beautifully together, with a sound that only comes with age and maturity."


Keine Ahnung, wer Mac Wiseman ist, aber die Ankündigung eines neuen Albums von John Prine macht sowas von meinen Tag, das ich geneigt wäre, mir eine Kippe anzuzünden, wenn ich noch rauchen würde.

Meine erste John-Prine-Platte habe ich vor langer Zeit bei Gitarre&Bass gewonnen, es war "In Spite Of Ourselves" von 1999. 2001 fing ich an, beim Label von John Prine zu arbeiten, da war bereits "Souvenirs" erschienen und er war auf Tour mit Todd Snider, die ich leider verpasst habe. Was heisst "leider", Prine live zu sehen steht recht weit oben auf der Liste der Dinge, die ich vor meinem Ableben noch zu tun gedenke.



Auf "Souvenirs" hat er seine eigenen Lieblingssongs nochmal aufgenommen, mit kleiner Band und anderer Stimme, denn er musste sich aufgrund einer Krebserkrankung den halben Hals entfernen lassen. Dieser Eingriff hatte zur Folge, dass seine Stimme über einige Ganztöne nach unten wanderte, er musste seine Songs also neu arrangieren und lernen, und sagte dazu, dass er nun endlich seine Singstimme leiden könne. "Cancer is not for everyone, but it worked wonders for me." Ach ja, Humor hat dieser Mann für 10.

Souvenirs ist so dermassen voll von phantastischen Songs, grossartigen Arrangements, Wärme, Liebe und Humor, dass ich für dieses Album mindestens die Hälfte meiner Platten in die Tonne treten würde, wenn ich müsste. Kein Scheiss.

1 Comments:

At 10:29 nachm., Blogger Boogie said...

Definitiv einer der ganz Großen. "In Spite of..." gehört zu den wenigen CDs die es immer wieder schafft bei Autobahnfahrten nicht zu langweilen. Fantastische Duette. Unspektakulär und bewegend zugleich. Punkt.

 

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