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Donnerstag, Juni 15, 2006

Anscheinend hat keiner dieser asozialen Fussball-Proleten, die in unserer Strasse die ganze Zeit beweisen müssen, dass sie wohl eher zu den Kriechtieren gehören, einen Job. Denn dann würden sie wohl kaum um ein Uhr nachts rumbrüllen und in irgendwelche Tröten blasen. Wäre die Polizei nicht so erpicht auf Frieden, hätten die vielleicht schon längst durch die freundliche Hilfe einiger polnischer Hooligens im Urban-Krankenhaus liegen können. Sinnlose, brutale Gewalt, where are you when you're needed?

10 Comments:

At 12:16 nachm., Anonymous Linda said...

Wem sagst du das,es wundert mich auch sehr das die anscheinend für Silvesterknaller einen Freifahrtschein von der Polilei bekommen haben.
Unsere Babys jedenfalls haben ebenso ein Recht auf geruhsamen Schlaf des Nachtens, was diese Fussballidioten nicht im geringsten kümmert!

 
At 2:50 nachm., Blogger The Captain said...

Und ich habe den letzten Satz heute schon zweimal gewinnbringend verwendet...

 
At 4:12 nachm., Blogger Cpt. Muerte said...

Ach komm, Martin! Gehörst Du zu dieser hippen Bande der WM-Verweigerer? Lass doch auch mal uns gehörig die Fahne schwenken (zumal wir wenigstens allen Grund haben, im Gegensatz zu den türkischen Taxifahrern "BÄH!") und auf unser Land stolz sein. Man hat doch sonst nicht viel zu lachen hier!

 
At 4:24 nachm., Blogger Cpt. Muerte said...

Ich meine übrigens nicht, dass die türkischen Taxifahrer keine Fahnen schwenken sollten, nur weiß ich einfach, dass ihre Jungs gar nicht mitspielen! ;)

 
At 4:46 nachm., Blogger The Haarbüschel said...

Yep,ich bin WM Fast-Total-Verweigerer, aber Hip komme ich mir derzeit nicht unbedingt vor. Gäbe man mir aber eine "Jever Pilsner"-Fahne, würde ich auch die schwenken...

 
At 10:17 nachm., Anonymous tabea said...

auch ich wm-totalverweigerin. auch bei uns letzte nacht um 1 uhr hupende autokaravane durch unsere gasse. da war natürlich bei uns zu hause polen offen: das kind schrie aus seinem bett "notarzt, mami, notarzt!" und konnte für die nächste stunde keinen schlaf mehr finden. ich dann auch nicht.

 
At 10:34 nachm., Anonymous Anonym said...

@martin

Iiieee Martin, Jever - wenn dann die Budweiser-Fahne, oder wenigstens Staropramen...Als ein Freund, der sich auf der Arbeit desrespektierlich über das deutsche Fahnengewehe (am besten noch mit dem Brathähnchen oder "fürs deutsche Vaterland") äußerte, wurde er gefragt, ob er denn das deutsche Team gar nicht supporten würde, meinete er nur: "Na, ein Hakenkreuz hab ich mir schon aufs Auto gemalt..." Gruß, Barbara

 
At 1:05 vorm., Anonymous Anonym said...

Autsch - man sollte sowas nie nebenbei schreiben. Oder kommt das vom Lästern? Der letzte Satz nochmal:

Als ein Freund sich auf der Arbeit despektierlich über das deutsche Fahnengewehe (am besten noch mit dem Brathähnchen oder "fürs deutsche Vaterland") äußerte, wurde er gefragt, ob er denn das deutsche Team gar nicht supporten würde, meinte er nur: "Na, ein Hakenkreuz hab ich mir schon aufs Auto gemalt..."

Gruß, Barbara

 
At 8:28 vorm., Blogger The Haarbüschel said...

@tabsi: "Notarzt"? Wo hat er das denn her? Kannst Du ihm keine vernünftigen Schimpfwörter beibringen? ;) Freu mich schon auf Stralau.

@Barbara: Sehr gut! Mir fiel da auch noch ein Witz zum Spiel Polen/Deutschland ein, aber vielleicht sollte man die Vergangenheit mal ruhen lassen... Prust.

 
At 1:12 nachm., Anonymous Anonym said...

Also ehrlich: Für diesen (ich scheue mich nicht zu schreiben: kathartischen) Moment, diese Sekunde in der das 1:0 im Spiel gegen Polen fiel, gebe ich gerne alle meine Schallplatten her, auf denen 'ne Steel-Gitarre wimmert. Aber echt. Ich war glücklich. In einer unschuldigen, unreflektierten Weise, wie sie bei mir durch wenige Phänomene außer Fußball ausgelöst wird. Jedem seinen WM-Totalverweigerer-Ansatz, bitteschön. Aber dieser Moment und diese betörende, begeisternde, von nichts als Freude befeuerte Nacht darauf, sind mir jetzt schon unvergesslich und haben bereichernd in mein Leben eingegriffen. Nennt mich 'nen Idioten, ist mir egal. Man muss auch Zugeständnisse an die eigene, oft verschütt gegangen geglaubte Begeisterungsfähigkeit machen können. Ich war selig wie ein kleines Kind. Und keine Polizeistreife dieser Welt hätte mich davon abgebracht, nächtens bzw. morgens früh um 5 singend durch meine kleine Stadt nach Hause zu ziehen. Was ist schon eine schlaflose Nacht gegen die reine Glückseligkeit eines anderen? Wenn es gewittert und die Kleinen stehen aufrecht im Bett ruft ja auch niemand die Ordnungsmacht, den Wettergott zu vermöbeln. Also, Kinners: Ruhe bewahren. Im Sinne von: Lasst es über euch ergehen. Wenn eure Kinder dann mal am Nachbartisch so richtig die Achterbahn aufbauen, will ich auch gerne milde lächelnd darüber hinwegsehen, dass mir deswegen der Genuss meines Jägerschnitzels verhagelt wird. Die Nörgelmaschine mag weiterlaufen, aber ich sehe da weit schwerwiegendere Gründe, sich über Mitmenschen aufzuregen, als diesen. Gelassenheit ist eine Zier.
Meint:
Rembert, der Fußballidiot

 

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