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Mittwoch, März 15, 2006

Was macht Kristof Schreuf eigentlich so?

Wie das halt so ist manchmal: Man denkt über dies und jenes nach und plötzlich fällt einem ein Name wieder ein und man fragt sich: Was macht Kristof Schreuf eigentlich so?

Der hat mit seiner Band Kolossale Jugend 1989 eine Platte namens "Heile Heile Boches" gemacht, die für mich in etwa soviel bedeutet wie Monarchie & Alltag für andere: Ein Hallo! aus dem Realen, gleichzeitig eigene Zustandsbeschreibung und Tritt in den Arsch. Zu "Bastard" hätte ich damals gerne ein paar Autos auf den Strassen angezündet. Hab ich aber nicht. Stattdessen saß ich zuhause vor der Anlage und fragte mich, wie man denn solche Texte schreiben kann? Und vor allem: Wie kann man denn danach allen ernstes behaupten, das Oberstufenlyriker wie Jochen Distelmeyer irgendwas relevantes zu sagen hätten?

Da war natürlich viel Peter Hein zu hören, vielleicht mehr im Vortrag als in den Texten, aber es gibt wahrhaft schlechtere Ideen. Inhaltlich hatte ich den Eindruck, das jeder geschrieben Satz und jeder offenbare Sinn erstmal von Schreuf in den Shredder gesteckt wurde; dann mal schauen, was übrigblieb. Erstaunlicherweise war das dann recht häufig politisch, was ja weder zuvor und in dieser Weise auch lange danach nicht mehr Thema war.

Schreufs Texte waren allerdings viel zu kompliziert, hook-frei (mal von "Der Text ist meine Party" abgesehen) und unbequem, als das sich Hamburgs Trainigsjackenträger sowas ins Poesiebuch geschrieben hätten. Die konnten Blumfeld und Tocotronic weit besser bedienen, weshalb die jetzt jeder kennt und Kolossale Jungend nicht.

Es gab dann noch eine zweite, nicht schlechtere Platte namens "Leopard II" (hier ein einsames MP3), danach war erstmal Feierabend und Schreuf tauchte erst 1995 wieder auf mit einer neuen Kapelle, die "Brüllen" hiess und auch so klang.

Damals habe ich 2 Konzerte von Brüllen gesehen und beide waren ziemlich einzigartig. Mit Dennis und Knarf bin ich damals in die Düsseldorfer Kunstakademie gefahren, wo sie in der Eingangshalle gespielt haben. Die männlichen Kunststudenten hatten alle Frauenkleider an und erfüllten mit Sorgfalt wirklich jedes Klischee, das man von arroganten, dummen und selbstverliebten Kunststudenten haben kann. So wütend Brüllen auch waren: In diesem unfassbar bornierten Klima verpuffte die Energie leider weitestgehend ungehört, sorgte aber für einen denk- und merkwürdigen Abend.

EInige Zeit später waren Brüllen dann in Köln, als Vorgruppe für die Sterne, die ich immer schon für verschnarcht und öde gehalten habe. Zähneknirschend habe ich mir dann doch eine Karte gekauft und wurde nicht enttäuscht: Schreuf war ausgesprochen aggressiv und hat irgendwann angefangen, das Publikum anzumachen und zu provozieren, das zuvor ziemlich indifferrent zugehört hatte. Dementsprechend wurde die Stimmung immer gespannter, weil er teilweise auch minutenlang erzählte und mit den Leuten diskutierte. Das irritierte die meisten wohl, das jemand auf einer Bühne steht und tatsächlich eine "Reaktion" auf seine Präsenz fordert. Ich meine mich auch erinnern zu können, das Leute auf die Bühne einlud, wenn sie was sagen wollten. Hat natürlich keiner gemacht. Wild. Die Sterne waren danach noch langweiliger als je zuvor und nach 3 Stücken bin ich gegangen.

Danach habe ich nichts mehr von Kristof Schreuf gehört. Einer kurzen Google-Suche zufolge schieb er manchmal für die taz und die Junge Welt, und hat wohl 2003 beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb mitgemacht. 2004 bereits sollte bei Suhrkamp ein Buch namens "Anfänger beim Rocken" (Ich vermute eine Anspielung auf "Der Fänger im Roggen" und lache mich schlapp) erscheinen, kam aber wohl doch nicht.

Also, Kristof, machste denn so?

64 Comments:

At 9:18 nachm., Anonymous claus said...

Schreuf ist schon noch unterwegs: Letztes Jahr hat er hier in Köln bei Monsters of Spex gelesen (ich hab's leider verpaßt), und eine Freundin hat ihn neulich bei der Eröffnung der Berliner Suhrkamp Dépendance gesichtet.

Kolossale Jugend war wirklich groß: Ich hab noch das "Halt's Maul Deutschland"-T-Shirt von der ersten Tour. So hookfrei finde ich die "Boches" aber gar nicht, "Bessere Zeiten" und die "Schulterklopfen"-Single habe ich damals auf jedes Mixtape gespielt, das mir in die Finger kam. "Leopard" fand ich dann schon viel sperriger, aber "Hund" ging auch noch ganz gut ab.

Den Auftritt beim Bachmann-Wettbewerb hab ich gesehen, der Text war ganz gut, aber die Kritik von Iris Radisch trifft's meiner Erinnerung nach ziemlich genau: Ein rockiger Text, der nicht richtig rockig rüberkam.

 
At 12:04 nachm., Blogger The Haarbüschel said...

Moin Claus,

danke für den Hinweis. Monster of Spex intereesierte mich nicht, da mich SPEX nicht interessiert. Aber wenn er bei Suhrkamp auftaucht, dann kommt ja hoffentlich bald das Buch...

 
At 3:05 nachm., Anonymous Jens said...

Brüllen war das interessanteste Konzert, das ich in den späten 90er Jahren gesehen habe. Reine Publikumsprovokation im Konzert (97) in Tübingen. An den Umgang mit dem Publikum, dieses Ausbremsen der Erwartungshaltung, habe ich immer wieder denken müssen. Es war ein, nun ja "entgrenztes Konzert"... war es überhaupt eines?

 
At 2:26 nachm., Blogger Dr. Yes said...

Ich habe Kristof Schreuf heute Nacht (0 Uhr) in der dreistündigen NDR-TV-Sendung "Disco Love Machine -
Im Beat liegt die Sehnsucht" gesehen. Er sang darin aktuelle akustische Versionen von Disco-Klassikern.

 
At 3:32 vorm., Anonymous Anonym said...

@ Dr. Yes:
Ich habe diese Dokumentation auch gesehen und ich habe mich jedes Mal aufgeregt, wenn dieser Mensch meinte singen zu müssen. Ein gutes Beispiel für Atonalität, abgesehen vom amateurhaften Auftreten... oh ich könnte mich in Rage reden. Daniel Kübelböck hat man zurecht von den Bildschirmen verbannt und nur weil einer für den Bachmann-Preis nominiert war, singt er deswegen nicht besser. Schuster, bleib bei Deinen Leisten.

 
At 3:28 nachm., Blogger Dr. Yes said...

@anonym: Ich habe mir die Sendung als Aufzeichnung angesehen und konnte die vollkommen überflüssigen Machwerke von Schreuf glücklicherweise überspringen.

 
At 11:56 vorm., Anonymous nullzeitgenerator said...

Demnächst kommt ein Buch von ihm bei Suhrkamp. "Demnächst" ist allerdings noch etwas vage, weil Herr Schreuf diese Angelegenheit sehr gründlich angeht... :-)

 
At 11:58 vorm., Anonymous nullzeitgenerator said...

Ähm... 2004 war es schon angekündigt? Ja, sehr gründlich! Lach.

 
At 4:01 vorm., Blogger JÖRN HEISTERBERG said...

Kristof Schreuf ruft mich (seit 1986) immer noch an, neulich z.B., weil er sich mit mir treffen will für irgendein Event oder was... eine angebliche Kino-Präsentation von Klaus Kinski's "Der Erlöser" - äh, was soll das, Schreuf??? Das habe ich schon auf Video seit Urzeiten - oder heute besser auf DVD... und demnächst auf Blu-Ray...
Ich antworte nie! Weil wegen weg von 1986 und unserer gemeinsamen BON SCOTT-Sache (AC/DC-Cover-Scheisse) und weil: Er hat sich damals einfach frech in mein Abschiedskonzert von BOWIE COVER 1997 ins Hamburger "Logo" als sogenannter "Support Act" mit seiner Gitarre und "brüllen"-den wie publikums-annervenden Scheiss-Diskussionen ca. 45 Minuten hineingeschmissen - ohne mich vorher zu fragen! Okay, war zwar ganz provokativ und stimulant für einige Besucher (die eigentlich für MICH da waren), aber: SCHREUF NERVTE!!! Er hat, wie schon oben von anderen in diesem Forum beschriebenen Live-Auftritten permanent genervt und sich auch noch live mit dem Publikum angelegt. Peinlich auch die englisch-sprachigen Versuche des Herrn Schreuf, wenn er Shinead O'Connor als "Scheinett-O'Konner" aussprach (Zuschauer-Zwischenruf beim Konzert: "Wie heisst die? Scheinett?").
Das Suhrkamp-Buch "Anfänger beim Rocken (nach "Fänger im Roggen" - ha ha...)" - tja, wann denn? - ist doch von Schreuf seit 2004 im Gerede - hab's aber noch nirgends gefunden - auch bei Suhrkamp nich'... öh, wird wohl auch nichts, wenn ich Herr Suhrkamp wäre - bei dem komplizierten und "Durcheinander-Gefasel" eines Herrn Schreuf wie eh und je...
Ach ja, und das Oliver Schwabe-Ding mit Kristof Schreuf als Möchte Gern-Singender von Rock-Klassikern, während er durch Hamburg's Strassen schlendert (völlig gelangweilt) - was soll das? Sinnlose Filmmaterial-Verschwendung bzw. Geldverschwendung überhaupt!

JÖRN HEISTERBERG

 
At 11:22 nachm., Blogger sonja said...

und was ist jetzt – juni 2008 – nu mit dem buch? habs vor vier jahren zum geburtstag verschenkt. immer noch.

 
At 11:22 nachm., Blogger künstler treu said...

Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

 
At 11:26 nachm., Blogger künstler treu said...

hey, ich fand die coverversionen gar nicht mal so übel.

und das unmotivierte schlendern weckte nostalgische erinnerungen an meine kindheit - udo jürgens im fernsehen gucken.

also, ruhig weiternerven und die coverversionen bitte zum download ins netz, damit sie sich weiterverbreiten wie kopfläuse an den waldorfschulen...

 
At 1:24 vorm., Anonymous Kristof Schreuf said...

Liebe Sonja,

ich bitte dich wegen des Buchs um Entschuldigung. Dass es bis jetzt
noch nicht erschienen ist,daran bin
nur ich schuld. Sehr peinlich,das.

Sobald ein Veröffentlichungstermin
steht, gebe ich hier Bescheid.

Kristof Schreuf

 
At 4:09 nachm., Anonymous Anonym said...

Also ich fande die Discolieder das beste was ich seit langem gesehen und gehört habe. Ich möchte sie haben um mir sie mehrmals anschauen und anhören zu können. Wo kann ich sie bekommen? D.

 
At 11:31 nachm., Anonymous JÖRN HEISTERBERG said...

Kristof wünscht, daß ich den NEUEN "Seewolf" mache - bei TVSpielfilm in den Blogs mal öffentlich präsentiert - äh...
Lieber Kristof, ich kann in der ganzen Welt KEINEN besseren Darsteller als meinen RAIMUND HARMSTORF finden - es ist so!
Und so kann ich auch NIEMALS einen "neuen" SEEWOLF schaffen nach Darstellern wie CHARLES BRONSON oder CHUCK CONNORS oder den (aber sooo-doof-VÖLLIG ungeeigneten!!!) EDWARD G. ROBINSON etc.

RAIMUND HARMSTORF bleibt der
ABSOLUTE "SEEWOLF". Und der ist dämlicherweise TOT!!!
JACK LONDON hat übrigens in der 1. SEEWOLF-Version 1913 als "Seemann" mitgespielt - völlig unbedeutend - aber keiner ahnte, daß dort DER Mann mitspielte, der den SEEWOLF geschaffen hatte...

 
At 2:58 vorm., Anonymous JÖRN HEISTERBERG said...

ZWEI JAHRE FERIEN als DoppelDVD wie alle TV-Vierteiler von CONCORDE nach und nach weiterveröffentlicht werden/wurden - wieder ein blödes Cover, was NICHTS vom Gesamt-Ding von Herzen repräsentiert, blödes Doniphan-Clique-Foto mit gelangweilten in die Ferne blickenden Gesichtern - öh... wo sind Forbes und Pike, die beiden Verbrecher im Cover??? - Es entsteht nicht erst seit diesem Ding eine Mania-Atmosphäre, die diese Meisterwerke des ZDF der 70er immer wieder weiterkaputtmacht, weil sie jede Sau auf deutsch gesagt sofort sehen und haben kann. Und das ist ein falscher Publicity-Weg, weil er nostalgische Erinnerungen regelrecht zerstört. ZDF-Vierteiler heute ungeliebt...???
Umso erfreulicher ist die Nachricht des ZDF, daß ab dem 2.9.08 wieder einen ganzen Monat lang, wie ZDFtheaterkanal das ja schon das ganze Jahr mit ZDF-Mehrteilern macht, ZWEI JAHRE FERIEN zu sehen ist. Und das ist um Welten besser als die KaufDoppelDVD, weil er eben wiederholt wird! Und nur DAS zählt!!!
Danke, ZDFtheaterkanal, und zum Dezember 2008 bekommen wir dann DER SEEWOLF ???
Auf BR@lpha auch in der Zeit samstags LOCKRUF DES GOLDES nochmal - Kristof Schreuf hat ja LOCKRUF zum 1. Mal 2006 oder 2007 TV-mässig gesehen und begriffen und negativ bewertet?
Na ja, halbwegs, aber: Er hat zumindest verstanden, daß es mit RÜDIGER BAHR gut besetzt und gut gespielt war. Und er (Kristof) wusste auch, dass ich mit RÜDIGER BAHR schon 1988 auf der Theaterbühne in Hamburg gestanden hatte.

Das ist auch mehr als genial und verstanden worden vom ZDF für alle TV-Liebhaber der 70er und vorweihnachtlichen Gefühle - also ein Feuerwerk der TV-Vierteiler-Giganten par excellence..., wenn es so ausgestrahlt werden wird wie von MIR angehofft.

 
At 11:38 nachm., Anonymous www.joernheisterberg.de said...

ZWEI JAHRE FERIEN nach JULES VERNE im ZDFtheaterkanal, 1974 by Fischer Taschenbuch-Verlag JULES VERNE, TV-Production: WALTER ULBRICH and ZDF and SERGE NICOLAESCU für die letzten beiden Teile - EGAL, ob ich jetzt verspottet bleibe...

 
At 6:05 vorm., Anonymous JÖRN HEISTERBERG said...

Das Allerwichtigste in JEDEM filmischen Werk - was 90% ALLER Zuschauer und Zuhörer immer wieder ignorieren, weil sie allesamt anscheinend mit diesen 90% verblödet sind durch Sendungen wie z.B. "Sarah & Marc crazy in love" (ich kotz gleich auf so eine Scheiße, die die Welt nicht braucht!!!) - ist die Filmmusik - der SOUNDTRACK eines jeden Spielfilms, ganz besonders aber DER der so geliebten Adventsvierteiler. Im aktuellen Beispiel "ZWEI JAHRE FERIEN" im September auf ZDFtheaterkanal die unvergessliche, u.a. gepfiffene Meistermelodie vom seit 2003 verstorbenen HANS POSEGGA, der auch Filmmusik-Meilensteine wie DER SEEWOLF, DIE SENDUNG MIT DER MAUS, LOCKRUF DES GOLDES und "Neu"-Untermalung von FRIEDRICH WILHELM MURNAUS's NOSFERATU - EINE SYMPHONIE DES GRAUENS mal schuf.
Warum wird das immer wieder von 80% der Schwachköpfe unter den Zuschauern überhört und nicht "gesehen", will sagen: NIEMALS beachtet?
Weil sie (diese Zuschauer, -hörer) eben zum größten Teil (unmusikalische) Schwachköpfe sind...
So erklären sich höchstwahrscheinlich überhaupt jegliche Einschaltquoten im deutschen Fernsehen...
Aber wie gut, daß es nostalgische TV-Wiederholungen dank ZDF wie ZWEI JAHRE FERIEN von 1974 ab dem 2.9.08 auf ZDFtheaterkanal wieder gibt - aus einer Zeit, in der die Nation noch überhaupt nicht so verblödet wie heute war. Danke, ZDF. Endlich mal werden die GEZ-Gebühren gebührend umgesetzt. Hoffentlich auch im Advent und zu Weihnachten, wie es sich der brave Steuerzahler und auch brave HARTZ IVer ebenso in diesem Lande so sehr ersehnen...
Vielleicht schafft das ZDF damit ja einen kleinen geistigen Aufschwung bei den ach so "Ballermann"- und beispielsweise "Gülcan"- wie auch schon wieder demnächst "DSDS"-hirnverseuchten Deutschen...
Wenn das alles ein JOHANN WOLFGANG VON GOETHE heute hören könnte... hätte ich einen treuen Freund, Gesprächspartner und Leidensgefährten...

 
At 11:15 nachm., Anonymous CaBleman said...

ZDF, Produktionsqualität und passende Musik?
Im Jahre 1978 wurde im ZDF die 13-teilige Reihe "Dokumente Deutschen Daseins" mit Musik. u.a. von "Ougenweide" ausgestrahlt.
Das war noch etwas Anderes als dass reisserische Knopp-Material von heute...

Tja und die Musik von Ougenweide dazu? Genial, genial!

Diese Reihe sollte jedes Quertal einmal wiederholt werden, damit sich der Nachwuchs daran ergötzen kann. Leider konnte sich das ZDF bisher nicht zu einen Rerun entschließen. *seufz*

 
At 11:19 nachm., Anonymous CaBleman said...

Schreuf und die Disco:
Seine Interpretationen der Disco-Hits haben mich sehr fasziniert, zumindest musikalisch/akustisch. Der erste Gedanke war "mit diesem Herrn würde ich gerne mal zusammen arbeiten"...

Nur: wo gibt es diese tollen Disco-Songwriter-Cover-Versionen in volle Länge und zweifelsfreier Qualität?

Kristof: ist eine Veröffentlichung geplant?

 
At 1:36 vorm., Anonymous JÖRN HEISTERBERG said...

Nee, eine Veröffentlichung von Kristof's kläglichen Versuchen bleibt auch so (kläglich) - mit BRÜLLEN und KOLOSSALE JUGEND hat er "RAUSSCHREIEND" ALLES versucht, was zu versuchen war in dieser seiner Hinsicht und Meinung wie Auffassung von ROCK'N'ROLL. Ausser, daß er immer noch auf dem AC/DC-Trip der legendären Michael Koska-Bon Scott-Scheisse rumreitet und weiter hofft...
Es wird nie mehr so sein wie in Hamburg-Wilhelmsburg 1986, lieber Kristof - das war echt ne geile Zeit - ich war ja auch dabei - aber den GEILEN Ü-Raum, den wir damals am Elbufer hatten - den hatte der super-sympathische MICHAEL KOSKA ausgesucht.
Damals waren wir so etwas wie DEEP PURPLE im Ü-Raum: Auf der einen Seite MICHAEL KOSKA on drums ("Ian Paice"), davor JÖRN HEISTERBERG ("Ritchie Blackmore") on guitar - und dann noch ein paar "unbedeutende" Mitmusiker (ja, war so!!!) - äh, so habe ich damals geurteilt, ich wurde immer nur so als arrogant und überheblich dargestellt - aber ich hatte auch recht!
Jedenfalls hat mich Kristof Schreuf immer sehr forciert, er liebt mich auch immer noch (I know!), dabei hat er selbst nach KOLOSSALE JUGEND, BON SCOTT und BRÜLLEN und vielleicht noch ANFÄNGER IM ROGGEN nichts mehr gemacht...
Oder macht er noch...?
Ich mache jedenfalls weiter:
www.joernheisterberg.de

 
At 2:04 vorm., Anonymous JÖRN HEISTERBERG said...

ANFÄNGER IM ROGGEN bezieht sich natürlich auf ANFÄNGER BEIM ROCKEN von Kristof (Suhrkamp, doch wann? Kristof muß für eine Veröffentlichung höchstwahrscheinlich draufzahlen - daher die Veröffentlichungs-Verzögerung...)
- jedenfalls meinte ich sein Werk ANFÄNGER BEIM ROCKEN - hat er das auf sich bezogen...?
In Wilhelmsburg war es jedenfalls so...

 
At 11:30 vorm., Anonymous Kristof Schreuf said...

Hallo CaBleman,

ja, eine Veröffentlichung ist mehr als geplant.

Sobald ein Release-Termin sicher steht, gebe ich hier Bescheid.

Kristof Schreuf

 
At 11:55 nachm., Anonymous JÖRN HEISTERBERG said...

Damals in Mundsburg hatten sich ein paar Musiker auf eine OXMOX-Anzeige hin getroffen, kannten sich nicht, sprachen kurz oberflächliche Sachen über "ja, habe auch schon 3 Bands hinter mir" oder so...
Im Ü-Raum stellte sich dann eine Super-Formation raus, die dann auch in einem besseren Ü-Raum am Elbufer in einem Industrie-Gelände von Hamburg-Wilhelmsburg irgendwelche AC/DC-nachgemachten Sachen machte...
Und dann waren da Besonderheiten wie MICHAEL KOSKA, KRISTOF SCHREUF und JÖRN HEISTERBERG, die wie ein Blitzschlag knallhart zusammenpassten - oder doch nicht?
Doch! Es war eine GEILE Zeit!
Wir rockten, was das Zeug hielt, und jeder Booker hätte uns damals vom Fleck weg engagiert - aber genau DEN hatten wir nicht...
Es kam auch immer zum Streit - logisch, bei solch geilen Intelligenz-Bestien!
(Muss mal eben..., poste später weiter...)
Liebe Grüße an Kristof und Konsorten und Haarbüschel natürlich!

 
At 5:11 vorm., Anonymous JÖRN HEISTERBERG said...

(bin wieder da!)
Jedenfalls probten wir idiotisches "Hin-und-Her-Gerocke" mit einem tschechischen "Sänger" (der überhaupt nicht singen konnte!). Ich will den Namen hier nicht nennen - is ja auch egal.
Dann kam diese beschissene AC/DC-Phase auf - von Kristof besonders - ach, öh! Nee, das war ja eigentlich OXMOX-Anzeige, weshalb wir überhaupt zusammengekommen waren...
Ach ja, so war's: Jörn wollte immer DEEP PURPLE machen, MICHAEL und KRISTOF nur AC/DC-mässig...
Es ging huddelweise durcheinander und wir stritten NUR noch!
KRISTOF verabschiedete sich dann nach Frankreich für seinen Urlaub. (Ich habe den sogenannten "Urlaub" seit 1982 mit meiner Sybille L. (die ich bis zum Tod lieben werde!) zuletzt in Griechenland gehabt!)

 
At 2:07 vorm., Anonymous JÖRN HEISTERBERG said...

Kristof Schreuf ist ganz bestimmt ein guter Publizist und Journalist (auch), aber er schreibt auch Sachen, die völlig idiotisch und SCHEISSE verwirrend sind!
Er versucht permanent GUT zu sein - durch die Bank - bloss KEINEN ankreiden!

Er sollte lieber mal an seiner Psyche arbeiten!
Mich hat er jahrelang genervt, warum ich denn noch nicht DÄMONIE rausgebracht habe usw. und warum ich über 20 Jahre noch immer an demselben Thema hänge /tue ich gar nicht! Ich bereite DÄMONIE nur technisch und verkaufstechnisch auf!... blöde Anrufe mit Vorschlägen für Castings bei (man glaubt es kaum: Quentin Tarantino - haha!)

Der Mann muss krank sein oder MICH krankhaft lieben!

Ich mag ihn trotzdem - aber er nervt mit seinen idiotischen "Dauerangeboten per Telefon", die ein JÖRN HEISTERBERG ja nun wirklich nicht braucht!

JÖRN (etwas genervt von Kristof)

 
At 5:21 vorm., Anonymous YEARNIVERSE said...

Anscheinend erreicht diese ganze Scheisse, die man hier schreiben darf - NIEMANDEN... ausser GOOGLE

 
At 5:33 vorm., Anonymous YEARNIVERSE said...

Es kotzt mich an, dass Leute wie Kristof Schreuf ALLES anscheinend dürfen - und WIRKLICHE Intelligenzler NICHTS realisieren dürfen - Schreuf ist NICHTS ANDERES als ein eingebildeter, umhersuchender, nach-"was?-"Suchender, sprüche-klopfender Dämelak und wie geistig Verwirrter, Umherirrender, der Irrenanstalt Entlaufener, Erscheinender, nicht in der Öffentlichkeit sich benehmen-könnender Psychopath etc.

"Hagenbuch hat jetzt zugegeben..." - sorry, lieber Hanns Dieter Hüsch - Deine Figur soll natürlich NICHT mit einem Schwachmaten wie Kristof Schreuf verglichen werden - das gliche ja auch einem Unterfangen, Marmor-Statuen anzupinseln...

JÖRN HEISTERBERG

 
At 9:09 vorm., Blogger The Haarbüschel said...

Doch doch, Jörn, ich lese immer noch mit.

 
At 9:26 vorm., Anonymous treu said...

dämlack ist ein schönes wort.

fast so schön wie lackaffe.

 
At 12:24 nachm., Anonymous YEARNIVERSE said...

Ich hoffe, das beziehst Du nicht auf mich, treu!
Und an haarbüschel: Vielen Dank, dann kommt mein Protest gegen die heutige Möchte gern-Kultur wenigstens bei einem Menschen an.

Wenn Euch das alles zuviel ist, könnt Ihr ja alles wieder von mir rausnehmen.

Ich habe nun mal einen berechtigten Hass gegen diverse Schwachmaten heutzutage hinauszuschreien. Ich war früher auch mal anders. Und die schwachmaten gab's früher auch nicht. Nur zur Information.
Ach ja, nett sein, kann ich übrigens immer noch. Das werde ich auch nicht verlernen. Aber ich muss nicht gegen Leute nett sein, die mich diffamieren und beleidigen oder - wie Schreuf es tut - permanent mit Telefon-Attacken verarschen wollen.

JÖRN

 
At 12:46 vorm., Anonymous YEARNIVERSE said...

Ich kann nicht anders - ich muss diesen Beitrag nachschieben, weil ich nicht anders kann!
Es sei mir in meinem Zorn vergeben - oder auch nicht...

Es geht um die DoppelDVD von CONCORDE:
DIE LEDERSTRUMPF ERZÄHLUNGEN
...äh, es gibt diese KaufDVD schon seit ein paar Jahren, und mein Beitrag hier erscheint natürlich wieder angestaubt (eventuell oder auch nicht?)...!?
Aber ich habe diese DoppelDVD erst kürzlich zum 1. Mal prüfen können (tatsächlich am vorvorletzten Wochenende) und dazu natürlich auch eine Kritik bei amazon hinterlassen, die jedoch dort als "21.7.2006"(!!!)-datierte Kritik dargestellt wird!!!
Hier kommt sie nochmal:

"In der Kindheit so geliebt - erwachsen jedoch nur noch zu bedauern! (HEADLINE)
Als 6jähriger habe ich DIE LEDERSTRUMPF ERZÄHLUNGEN wirklich geliebt bis zum "Geht-nicht-mehr". Ich spielte mit Kindergarten-Freunden die Szenen von Hellmut Lange und Pierre Massimi im Indianer- oder Cowboy-Kostüm nach. Es war so schön. Es war paradies-gleich. Wir liebten diese Indianer-Atmosphäre, dazwischen die Weissen, die die Indianer nicht verstanden aufgrund wachsender Zivilisation etc. Der Wald muss weichen, die Städte kommen mit immer neuen, unwichtigen Problemen der Weissen usw. usw.

Ich versuchte als 7jähriger, das Buch von JAMES FENIMORE COOPER mit über 600 Seiten durchzuackern - ich hatte nach dem "Wildtöter" keine Lust mehr... und legte das Buch weg - für mehr als 20 Jahre...

Im Jahre 1991 wurde auf 3sat die erst vierte Wiederholung des ZDF in seinem Tochterkanal 3sat zur Jahreswende gebracht! Ich war aus allen Wolken! Ich freute mich so auf diese Wiederholung, nach der ich mich seit meiner Kindheit gesehnt hatte... Doch was war das für eine Enttäuschung!

DIE LEDERSTRUMPF ERZÄHLUNGEN sind so furchtbar dilettantisch und dämlich inszeniert, dass man sich nur an der wunderschönen Landschaft erfreuen kann. Nicht aber an den grausigen Schauspiel"leistungen" oder der fürchterlichen Filmmusik - ausser Vor- und Abspann, den man als Kind im Gehirn schon gespeichert hatte, und der von Original-Indianertänzen mitgeschnitten in die Titel gemischt wurde. Ausser Pierre Massimi und Ali Raffi, vielleicht noch Sophie Agaczinski und Juliette Villard sowie Catherine Jourdan, sind alle übrigen Schauspieler, auch die angemalten Statisten, so was von unüberzeugend und peinlich im Spielen - allen voran Hellmut Lange und Thekla-Carola Wied und Helmuth Schneider - GRAUSIG!!!

Das einzig überzeugende auf der CONCORDE-Kauf-DVD, ist vielleicht noch der Bonusteil von 13 Min. Kommentar über die Entstehung und Dreharbeiten des fürchterlichen Ulbrich-LEDERSTRUMPF's - und, dass der fürchterliche Sprecher Christoph Jablonka dieses mal nicht zu hören ist.
Obwohl diese 13 Minuten für DIE LEDERSTRUMPF ERZÄHLUNGEN von einem sehr guten Sprecher in einem ICE-Tempo hingelegt werden, dass man sich fragt, wieso erst 3 Teile LEDERSTRUMPF geplant waren, und warum dann - ohne, dass man wirklich begreift, warum - DAS FORT AM BIBERFLUSS doch noch reingeschoben bzw. nachproduziert wurde, um das Ganze letztendlich doch als Vierteiler 1969 zu bringen...!??

Egal: Mein Fazit bleibt: DIE LEDERSTRUMPF ERZÄHLUNGEN sind grauenhafte Umsetzung einer brillianten, literarischen Vorlage, die sich aber auch in allen neueren Fassungen ("Der letzte Mohikaner" mit Daniel-Day Lewis beispielsweise - haha - grausig!) auch nicht besser inszeniert finden.

Es gibt allerdings eine LEDERSTRUMPF-Verfilmung, die tatsächlich nicht schlecht ist, und zwar die von 1957 mit LEX BARKER - was natürlich wiederum ein Erfolgsrezept zwischen "Tarzan" und "Old Shatterhand" war - und mit einer um Welten besseren Filmmusik als in DIE LEDERSTRUMPF ERZÄHLUNGEN.

In der Kindheit so geliebt - erwachsen jedoch nur noch zu bedauern!, Anfang November 2008
Als 6jähriger habe ich DIE LEDERSTRUMPF ERZÄHLUNGEN wirklich geliebt bis zum "Geht-nicht-mehr". Ich spielte mit Kindergarten-Freunden die Szenen von Hellmut Lange und Pierre Massimi im Indianer- oder Cowboy-Kostüm nach. Es war so schön. Es war paradies-gleich. Wir liebten diese Indianer-Atmosphäre, dazwischen die Weissen, die die Indianer nicht verstanden aufgrund wachsender Zivilisation etc. Der Wald muss weichen, die Städte kommen mit immer neuen, unwichtigen Problemen der Weissen usw. usw.

Ich versuchte als 7jähriger, das Buch von JAMES FENIMORE COOPER mit über 600 Seiten durchzuackern - ich hatte nach dem "Wildtöter" keine Lust mehr... und legte das Buch weg - für mehr als 20 Jahre...

Im Jahre 1991 wurde auf 3sat die erst vierte Wiederholung des ZDF in seinem Tochterkanal 3sat zur Jahreswende gebracht! Ich war aus allen Wolken! Ich freute mich so auf diese Wiederholung, nach der ich mich seit meiner Kindheit gesehnt hatte... Doch was war das für eine Enttäuschung!

DIE LEDERSTRUMPF ERZÄHLUNGEN sind so furchtbar dilettantisch und dämlich inszeniert, dass man sich nur an der wunderschönen Landschaft erfreuen kann. Nicht aber an den grausigen Schauspiel"leistungen" oder der fürchterlichen Filmmusik - ausser Vor- und Abspann, den man als Kind im Gehirn schon gespeichert hatte, und der von Original-Indianertänzen mitgeschnitten in die Titel gemischt wurde. Ausser Pierre Massimi und Ali Raffi, vielleicht noch Sophie Agaczinski und Juliette Villard sowie Catherine Jourdan, sind alle übrigen Schauspieler, auch die angemalten Statisten, so was von unüberzeugend und peinlich im Spielen - allen voran Hellmut Lange und Thekla-Carola Wied und Helmuth Schneider - GRAUSIG!!!

Das einzig überzeugende auf der CONCORDE-Kauf-DVD, ist vielleicht noch der Bonusteil von 13 Min. Kommentar über die Entstehung und Dreharbeiten des fürchterlichen Ulbrich-LEDERSTRUMPF's - und, dass der fürchterliche Sprecher Christoph Jablonka dieses mal nicht zu hören ist.
Obwohl diese 13 Minuten für DIE LEDERSTRUMPF ERZÄHLUNGEN von einem sehr guten Sprecher in einem ICE-Tempo hingelegt werden, dass man sich fragt, wieso erst 3 Teile LEDERSTRUMPF geplant waren, und warum dann - ohne, dass man wirklich begreift, warum - DAS FORT AM BIBERFLUSS doch noch reingeschoben bzw. nachproduziert wurde, um das Ganze letztendlich doch als Vierteiler 1969 zu bringen...!??

Egal: Mein Fazit bleibt: DIE LEDERSTRUMPF ERZÄHLUNGEN sind grauenhafte Umsetzung einer brillianten, literarischen Vorlage, die sich aber auch in allen neueren Fassungen ("Der letzte Mohikaner" mit Daniel-Day Lewis beispielsweise - haha - grausig!) auch nicht besser inszeniert finden.

Es gibt allerdings eine LEDERSTRUMPF-Verfilmung, die tatsächlich nicht schlecht ist, und zwar die von 1957 mit LEX BARKER - was natürlich wiederum ein Erfolgsrezept zwischen "Tarzan" und "Old Shatterhand" war - und mit einer um Welten besseren Filmmusik als in DIE LEDERSTRUMPF ERZÄHLUNGEN."

Was ich damit sagen will?
WAS ICH DAMIT SAGEN WILL?

Kristof Schreuf SCHREIT nach einem NEUEN "Seewolf" (den er sich von mir wünscht - vorher schon als idiotisch hier von mir abgestempelt habe, weil man KEINEN "NEUEN" "Seewolf" mehr drehn KANN nach RAIMUND HARMSTORF!) -
HALLO, KRISTOF:
am 23. November 2008 auf PRO7 kannst Du die grausig-fürchterlichste, aber um alle Tische und Bänke (und PlasmaTV-) herumschleichendste, idiotischste, blödeste, schwachmatischste und überhaupt dümmste wie auch schwächste Verfilmung des JACK LONDON-Stoffes ALLER ZEITEN erleben (noch schwächer als die peinliche 1941er Verfilmung von MICHAEL CURTIZ mit dem völlig unpassenden EDWARD G. ROBINSON):

DER SEEWOLF 2008 von PRO7
mit dem "gefährlich drein-gucken-wollenden-aber nicht könnenden"
Ex-Model THOMAS KRETSCHMANN
(ich brech ins Essen...)
und der übrigen TV-Besetzung, die auch zum Kotzen langweilig ist von der Crew bis hin zur Reeling!!!

MEINE FRESSE
ICH PACK DAS NICH!!!
SO EINE SCHEISS-NEUVERFILMUNG!
Von der Synchronisation, die wieder völlig scheisse wie eh und je bei Neu-Verfilmungen ist bis hin zur belanglosen und einfallslosen Scheiss-Filmmusik. Einfallslos wie die dämliche TV-Besetzung (wer hat das nur ausgesucht? PRO7 oder Anhänger!)...

Das JACK LONDON-Meisterwerk "DER SEEWOLF" KANN nicht neuverfilmt werden - DAS GEHT NICHT!!!
Wir hatten die beste SEEWOLF-Verfilmung aller Zeiten - und die war mit RAIMUND HARMSTORF in 1971, verdammt nochmal!!!
ES WIRD NIE EINE BESSERE GEBEN, KRISTOF SCHREUF!!!

Ich muss ma pinkeln...
Petri Dank!

 
At 6:21 vorm., Anonymous YEARNIVERSE said...

Is ja geil!
Gerade habe ich festgestellt, dass "Weltbild" meinen Kommentar zur fürchterlichen Neu-Version des "Seewolfs" mit dem Ex-Model Kretschmann rausgenommen hat!!! Dazu noch die ganze DVD!!!
Wer es nicht gelesen hat, hier meine auch bei TVSpielfilm jetzt aktualisierte Kritik (wenn sie nicht auch wieder rausgenommen wird!):

"Die schwächste und unüberzeugendste Verfilmung des JACK LONDON-Meisterwerkes aller Zeiten!
Dagegen ist die 1941er von MICHAEL CURTIZ mit dem völlig unpassenden EDWARD G. ROBINSON ja gerade noch erträglich gegenüber diesem 2008er Flop mit dem Ex-Model Kretschmann, der eher wie ein Frauenschwarm mit Bart und eingeimpfter Brutalität wirken möchte als ein "Wolf Larsen" mit darwinistischer Lebensauffassung - und noch nicht mal ein Fünkchen von solcherlei Überzeugung ausstrahlt - ebenso wie seine fürchterlichen Mitspieler, die anscheinend gerade mal Schauspielschüler (Babyfaces für "Humphrey Van Weyden" und "Leach") zu sein scheinen...
Wie sehnt man sich da nach der Staudte-Verfilmung von 1971 mit RAIMUND HARMSTORF...
Wenn das der arme, grosse JACK LONDON miterleben könnte...
Er würde sich nicht nur im Grabe umdrehen. Vorher hätte er bestimmt einigen Leuten für diese schlechte PRO7-Produktion die Fresse eingeschlagen."

Wir freuen uns alle (nicht so doll, eher lachend) auf das Ereignis am 24.11.08 (Montag), wie Herr Kretschmann den "Wolf Larsen" und die vermeintliche "Kartoffel" umsetzt...

 
At 6:27 nachm., Anonymous www.joernheisterberg.de said...

Lieber Tom, Du triffst den Nagel auf den Kopf - sprichwörtlich! Ich finde auch, dass die '71er Produktion besser ist als Jack London's Buch. Aber: Wenn Jack zu seiner Zeit wirklich geahnt hätte, was man aus seinem "Seewolf" mehr als 8 Mal auf der Welt filmisch verhunzen wird (andere Erzählungen seiner selbst hinzufügen, verwischen etc.)... - er hätte darunter bestimmt den '71er Seewolf von Staudte und Ulbrich für eine Verfilmung als No. 1 gewählt, weil diese Inszenierung wirklich ALLES in sich vereint, was Jack auch als kleiner Junge, später Tramp und Hobo, Fabrikarbeiter, Matrose, Familienernährer, Landwirt, erfolgloser, von Skorbut-gezeichneter Goldsucher, (nicht ernstgenommener) Polizist, Austernräuber, Mit-Trinker, Prahler und Redner, Korrespondent, Schriftsteller und absoluter Echt-Mensch, der ALLES mitgemacht hat --- erlebt hat!
Insofern stimmt es: Der Film ist BESSER als das Buch!

 
At 12:22 vorm., Anonymous Haa said...

Ich habe Kristof grade 'Smells like teen spirit' in einer Berühmtheits-Doku auf NDR spielen sehen. Oder habe ich das geträumt?

 
At 1:40 nachm., Anonymous Anonym said...

Ja, das hast du geträumt - denn so dämlich ist der NDR nicht. Oder es war wieder irgendwas von Oliver Schwabe, der mit Kristof wohl befreundet ist.
Mit niveauvoller Qualität hat Kristof nichts zu tun.

 
At 8:08 nachm., Anonymous Anonym said...

Hallo Haa,

du hast nicht geträumt.

Du hast "Stardust - Von der Leidenschaft, ein Star zu sein" gesehen. Darin kommen so unterschiedliche Leute wie der Schauspieler Robert Stadlober,die Disco-Sängerin Amanda Lear, Udo Lindenberg oder die Band "Mit" zu Wort.

Von ihnen allen möchte der Regisseur Oliver Schwabe zwei Dinge wissen: Warum woll(t)en sie berühmt werden? Und wie ist es so,
ein Star zu sein?

Nun ist Oliver nicht der erste, der diese Fragen stellt. Aber er kriegt gute Antworten. Von Lear, die mit viel Humor über ihre Karriere spricht. Von Stadlober, der für seine aufrichtigen Zweifel Worte findet. Und nicht zuletzt von Lindenberg. Auch wer seine Musik kaum mag, kann ihn in diesem Film nichts als sympathisch finden.

Zwischendurch bin ich kurz in "Stardust" zu sehen. Seitdem weiß ich: Hochgezogene Schultern stehen mir nicht gut.

Kristof Schreuf

 
At 10:41 vorm., Anonymous Anonym said...

Oh, Mann, Schreuf, hör doch endlich mal auf, alles, was andere erzählen, "gut" zu heissen!!!
Amanda Lear war mit David Bowie kurzfristig zusammen - machst du daraus jetzt sowas wie: David wusste schon, warum er Amanda nahm - oder - Amanda ist immer noch genial, weil sie mal David hatte oder er sie -
äh..., das sind doch alles nur "gut-stell-Floskeln" - was willst du, Schreuf?
BRing endlich das Buch raus, von dem du so krakeeltest, anstatt anderen zu preisen, sie sollen etwas machen. Die machen, aber nicht du! Du redest und kannst selber fast nichts! ich hab dich gesehen in dem NDR-Portrait - langweilig! Echt!
Und du willst anderen zeigen, wo es lang geht?
Kristof, no good!

 
At 9:10 nachm., Anonymous Anonym said...

Hallo Anonym,

David Bowie habe ich mit keiner Silbe erwaehnt.

Auch nicht, wen Amanda Lear mal "hatte".

Jeder ist gern schnell. Ich waere es auch gern. Bei "Anfaenger beim Rocken" schaffe ich es nicht mehr,
schnell zu sein. Tja. Dann will ich es eben schaffen, langsam zu sein bzw. mit dem Buch zu Ende zu kommen.

Anonym, in deinem Kommentar stehen fast genau so viele Ausrufezeichen wie Saetze. Ich glaube, im "Krakeelen" uebertriffst du mich jetzt schon mit Leichtigkeit.

Und "anderen erzaehlen, wo es lang geht" finde ich langweilig. Echt.

Kristof Schreuf

 
At 12:19 vorm., Anonymous Anonym said...

Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

 
At 9:28 nachm., Anonymous Anonym said...

Ja, und darauf fällt Dir nichts mehr ein. Ich bin sowas von enttäuscht!
DU prahlst mit deinen BRÜLLEN- und KOLOSSALE JUGEND-Hymnen - Du machst eine Frau so gar nicht an! Mit deinen Texten!

Gisela

 
At 10:28 nachm., Anonymous Anonym said...

Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

 
At 10:50 nachm., Blogger The Haarbüschel said...

Ich weiss ja nicht, warum alle möglichen Leute die Schreufbeschimpfung als Hobby für sich entdeckt haben, aber ab jetzt werden anonyme Kommentare gelöscht. Yearniverse, wenn Du da hinter steckst: Melde Dich wenigstens an.

 
At 6:52 vorm., Anonymous John Mounty said...

Ich weiss ja nicht, warum haarbüschel überhaupt dieses Forum macht, aber ab jetzt werden diesbezügliche Kommentare geistig gelöscht!
Haarbüschel, wenn Du da hinter steckst und ehrlichen Leuten eine Chance geben willst: Zeig Dich wenigstens mal!

 
At 8:03 nachm., Anonymous Anonym said...

Das interessiert mich eigentlich alles nicht so brennend. Würde nur gerne wissen ob man die Schreuf Songs aus der Disco Dokumentation auf Tonträger kriegt. Hat mich begeistert, schade das ich die ersten 2 Stunden verpasst habe. Wo kriegt man die komplette Sendung?

 
At 12:44 vorm., Anonymous Anonym said...

Hallo Anonym,

mit der Sendung kann ich leider
nicht dienen.

Aber vielleicht interessiert dich ein anderer Hinweis. Einige der Lieder, die ich in Oliver Schwabes Filmen gespielt habe, habe ich im Electric Avenue Studio in Hamburg neu eingespielt.

Mir gefallen die Lieder jetzt noch viel, viel besser. Nicht zuletzt liegt das an der wunderbaren Arbeit, die der Produzent Tobias Levin gemacht hat.

Das Label Buback Tonträger wird
eine Platte mit den Aufnahmen rausbringen. Ende Juli.

Kristof Schreuf

 
At 12:24 nachm., Anonymous Anonym said...

Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

 
At 12:29 nachm., Anonymous Anonym said...

Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

 
At 12:48 nachm., Blogger The Haarbüschel said...

So Kinners,

ich hab keinen Bick mehr auf den Kindergarten. Ab jetzt müsst ihr euch anmelden, wenn ihr was zu sagen habt.

 
At 11:15 nachm., Blogger Kristof Schreuf said...

Hallo zusammmen.

Vor ein paar Tagen ist die Juni-Ausgabe des Musikmagazins Rolling Stone erschienen.

Dem Heft liegt eine CD mit dem Titel "Von Burg Waldeck zum Golden Pudel" bei. Dafür hat der Journa- list Jürgen Ziemer Lieder etwa von Tom Liwa,Max Müller, Franz Josef Degenhardt, Reinhard Mey und Das Bierbeben zusammengestellt.

Die CD eröffnet das Stück Bourgeois with guitar. Die Musik und den Text habe ich zusammen mit Tobias Levin
geschrieben. Tobias hat auch die demnächst erscheinende Platte produziert, die Bourgeois with guitar ebenfalls enthält.

Kristof Schreuf

 
At 5:45 vorm., Blogger HelpfulHenry said...

Eigentlich wollte ich mit Kristof nichts mehr zu tun haben - aber er nervt mich dauernd so, dass es wieder einladend wirkt, ihm zu antworten...

Hi Kristof, wie heisst der Titel?
"Bourgois with guitar"?
Soll heissen: Arbeiter-Untervolk mit Gitarre - oder was?

Was soll das bewirken?
Und musikalisch? Ich hab's noch nicht gehört - vielleicht hör' ich's ja noch irgendwie, irgendwann...

Na, Kristof, wirst Du endlich zu einem Menschen?

Someone from the Underground you know

 
At 5:58 vorm., Blogger HelpfulHenry said...

Nur als Tipp, lieber Kristof:
BOURGOIS ON GUITAR, nicht WITH, das ist präpositionorisch oder präpositorisch falsch!
Vielleicht kannst Du das noch ändern, weil: das werden die Engländer und Amerikaner nicht akzeptieren.

A good friend of the past in our R'n'R times in HH-Wilhelmsburg

 
At 11:16 vorm., Blogger The Haarbüschel said...

Hallo Kristof, "Bourgeois With Guitar" ist phantastisch. Freue mich schon sehr auf das Album!

 
At 10:37 nachm., Blogger Kristof Schreuf said...

Hallo Haarbüschel,

danke!

 
At 5:57 nachm., Blogger Kristof Schreuf said...

Im Electric Avenue Studio in Hamburg hat Gisbert zu Knyphausen mit dem Produzenten Tobias Levin die Aufnahmen für sein nächstes Album abgeschlossen. Entstanden sind erschütternd schöne Lieder, die von Melancholie und Zorn handeln.

Bald erscheint "enthusiasm" von
Pascal Fuhlbrügge. Auf dem Album wechseln sich Monster-Hits für die nächste Love Parade mit interessant versponnenen Tracks ab. Freude, schöner Techno-Funken.

Im April, also in zwei Monaten, kommt das Album Bourgeois With Guutar.

Kristof Schreuf

 
At 1:46 nachm., Blogger Kristof Schreuf said...

Im Electric Avenue Studio in Hamburg hat Gisbert zu Knyphausen mit dem Produzenten Tobias Levin die Aufnahmen für seine nächste Platte abgeschlossen. Es sind erschütternd schöne Lieder entstanden,die von Melancholie und Zorn handeln.

Bald erscheint "enthusiam" von Pascal Fuhlbrügge. Auf der Platte wechseln sich Monster-Hits für die
nächste Love Parsde mit interessant versponnenen Tracks ab.Freude, schöner Techno-Funken.

Im April, also in zwei Monaten, kommt das Album Bourgeois With Guitar.

Kristof Schreuf

 
At 1:56 nachm., Blogger The Haarbüschel said...

Hi Kristof, super Nachrichten! Besten Dank.

 
At 2:14 nachm., Blogger Kristof Schreuf said...

Die Filmemacherin Gwendolin May hat
ein sehr schönes Video zu dem Song Search & Destroy gedreht. Ab in wenigen Tagen ist es bei Myspace, Youtube und so weiter zu sehen.

Kristof Schreuf

 
At 5:09 nachm., Blogger The Haarbüschel said...

Kristof Schreuf hat jetzt einen eigenen Blog --> www.kristofschreuf.wordpress.com.

 
At 5:19 nachm., Blogger Wolle, das wahnwitzige Wollknäuel von Welt said...

Kristof Schreuf hat am vergangenen Mittwoch einige Lieder mit unverstärkter Gitarre auf einer Hochzeit gespielt. Das war in Berlin, Torstraße. Alles an diesem Abend war besonders. Der Schreufsche Bannstrahl: ungebrochen! Danke nochmal, Kristof..

 
At 6:00 vorm., Blogger Kristof Schreuf said...

Schönen guten Tag,

Danke Wolle!

Hendrik Röhrs und Tobias Hentze haben zu dem Stück Bourgeois With Guitar ein Video gedreht. Ab jetzt ist es bei youtube zu sehen.

Zusammen mit ein paar Bonustracks veröffentlicht Buback Tonträger das Stück als Single im Netz.

Im kommenden Monat, also im Oktober, veröffentlicht das Label Ritchie Records das Album Bourgeois With Guitar als Vinylplatte.

Kristof Schreuf

 
At 3:00 nachm., Blogger Wolle, das wahnwitzige Wollknäuel von Welt said...

Kristof Schreuf legt heute abend im Rahmen der VUP Lounge im HBC auf. Eintritt wie immer frei.

http://hbc-berlin.de/vup-lounge-7/

 
At 6:59 vorm., Blogger The Haarbüschel said...

Die Band 206 veröffentlicht am 31.08.2012 ihre Single "Ein freundlicher Geist". Sie enthält drei Stücke, und eins davon ist eine Coverversion von Bourgeois With Guitar. Dessen ursprüngliche Fassung hat Tobias Levin produziert und er und ich haben es geschrieben. "Ein freundlicher Geist" erscheint als Vinyl und als Download bei Ritchie Records.

Kristof Schreuf

 
At 5:34 nachm., Blogger The Haarbüschel said...

Hallo,

Für Yearniverse, John Mounty, Helpful Henry und Gisela hat Kristof einen Text geschrieben, der aus Zeichenbegrenzungsgründen hier nicht reinpasst, aber dort zu finden ist:

http://kristofschreuf.wordpress.com/2013/06/10/wie-ich-kunstler-geworden-bin/

Oder auch hier:

http://www.jungewelt.de/2013/05-25/005.php

 

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