Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Sonntag, April 16, 2006

Back.



Wieder da. Katzen freuen sich, Waschmaschine läuft, tonnenweise Ostereier von der Katzenaufsicht bekommen, alles scheint gut zu sein. Normalerweise fühle ich mich immer etwas befremdet, wenn ich nach einigen Tagen erstmalig wieder meine Wohnung betrete, aber diesmal blieb das Gefühl aus - warum auch immer, ich vermisse es nicht.

Herzerleichternder Weise war die ganze Geschichte von erstaunlicher Harmonie geprägt, es gab keine Vorwürfe, keine bösen Worte, keine unpassenden Einmischungen in anderleuts Leben. In den letzten Tagen hatte ich schon einiges geschrieben über die Unterschiedlichkeit der Söhne meines Vaters. Der eine, dem fast alles im Leben zu gelingen scheint, und der der Einzige ist, der es in dieser Familie zu recht ansehnlichem Wohlstand gebracht hat; der andere, dem das Schicksal diverse Male äussert unfein ins Leben gegrätscht ist; und ich, der sich irgendwo dazwischen aufhält, und all die Reibereien, die sich daraus ergeben, aber ich denke, da sind für mich die Grenzen der Blogbarkeit erreicht. Würde es zu einer Aussprache kommen, dann sähe ich das vielleicht anders, aber für den Moment bin ich dankbar, das solche Dinge nicht zur Sprache gekommen sind, denn ändern würde es nichts.

So war es wirklich schön, Bruder I aus Amerika und seine Frau und seinen Sohn wiederzusehen, sie kommen ja nur alle zwei Jahre rüber, und einen Gegenbesuch werde ich mir auf unabsehbare Zeit nicht leisten können. Bruder II aus dem Westerwald sehe ich ja öfters; ich hoffe nur, dass es seiner Frau nach ihrer OP bald wieder besser geht und sie von ihren fünf Kindern nicht die Bäume hoch getrieben wird.

Wie nach jedem Besuch bei meinem Vater bin ich bestürzt, wie sehr das Alter ihm zusetzt. Es geht ihm für einen 79-jährigen zwar noch verhältnismäßig gut, aber ich befürchte, dass er ganz ohne Hilfe nicht mehr klar kommt. Werde mich nächste Woche mal mit der Caritas und ähnlichem in Verbindung setzen. Ich wünschte nur, der alte Mann sähe das genauso und würde nicht auf seine Unabhängigkeit pochen. Da werde ich wohl noch etwas Überzeugungsarbeit leisten müssen.

Mir fällt eben auf, das wir alle überhaupt nicht an Mamas Grab waren. Das haben wir sonst immer gemacht...

Die ganzen Tage schon ging mir der Dead Man-Soundtrack im Kopf herum. Den werde ich mir jetzt nochmal anhören.

3 Comments:

At 12:10 nachm., Anonymous Margit said...

Na, herzlichen Glückwunsch dann auch! Freut mich, daß alles gut verlief! Halleluja!

 
At 1:27 nachm., Blogger Boogie said...

Willkommen zurück im kleinen Dorf. Hier war's ruhig, ausser das Terrorzwerg I heute morgen die Gitter seines Babygefängnisbetts geknackt hat und Terrorzwerg II den "Ich bin aber der Kopf der Ausbrecherbande"-Gesichtsausdruck aufgelegt hat.

 
At 1:24 vorm., Anonymous mr. bogisch christ said...

ich wusste bis heute nicht, wie lustig ehrlich, berührend und teilweise ergreifend dein blog-dings ist. gut, wenn du so schreibst, wie du sprichst. oder wenn's zumindest so klingt. obwohl: manchmal nuschelst du ganz schön, sp wird zu st und man ist versucht, sich zu räuspern, weil deine stimme so belegt klingt. ich lache hier jedenfalls desfteren ziemlich vor mich hin. obwohl ich ganz alleine bin. aber du hast talent, es so klingen bzw. aussehen zu lassen als wändetetetest du dich an einen der schon 2 stunden neben dir sitzt und mit dem du seit genauso lange trinkst. anyway, weiter so, I love you und bin angeboozed. in freundschaft, dein auch optionaler christian.

originell finde ich auch die "wortbestätigungen", die du dir immer am schluss ausdenkst. xox

 

Kommentar veröffentlichen

<< Home