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Donnerstag, Januar 05, 2006

Meinetwegen, soll sie sie doch.

Hallo berufene Stelle! Kann ich mal Aufklärung haben?

Wie wir ja wissen, nimmt die Biermenge mit zunehmender Trinkgeschwindigkeit vergeht die Zeit langsamer, je schneller man sich bewegt. Geschenkt. Soll man ja sogar bei Transatlantikflügen gemessen haben. Allerdings wird ständig behauptet, das auch die Uhren langsamer gingen, was ich nicht verstehe... Was haben denn die Uhren mit der Zeit zu tun? Oder unterläuft mir da ein Denkfehler? Oder gehen die nur langsamer, weil sowieso alles langsamer geht?

Und was ist eigentlich mit Ostwestfalen? Die bewegen sich doch zumeist noch langsamer als die Zeit, wären sozusagen dann ja in der negativen Zeitskala. Vergeht die Zeit da auch langsamer? Können die deswegen unbeschadet Schnaps mit Sardellen saufen, denn die werden eh alle 110?

Fragt sich, zugegebenermassen nicht richtig wach und mit kleinerm Kater: Das Haarbüschel

10 Comments:

At 1:51 nachm., Blogger Mr. Nap said...

Der Gehängte, ein Klassiker. Am Wochenende vergeht die Zeit dort langsamer!

 
At 5:43 nachm., Blogger Boogie said...

Schön das du wieder da bist. Hab schon leichte Befürchtungen gehabt das der Paltz an der Pedalsteel in meinem Dreamteam 2006 verschollen bleibt. Und was diesen Kartoffelschnaps mit kleinem Fisch angeht: der macht Angst. Mr. Nap scheint damit ja auch seine Erfahrung gemacht zu haben, bei dem Bild...
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Meine Wortbestätigung lautet: "vaturt" und klingt bedenklich nach Dingen die man selbst in Finnland nicht trinken würde.

 
At 11:05 vorm., Blogger The Captain said...

Naja aber Herr Haarbüschel, wenn die Uhren denn die Zeit messen, warum sollten sie denn nicht langsamer gehen, wenn man sich schneller bewegt. ich finde das irgendwie einfach. das liegt aber auch daran, dass ich es einfach so hinnehme. ich bin da eher so wie die ostwestfälische aldi-Kasssiererin, die über Politik nachdenkt. Oder eben nicht nachdenkt.

Darauf einen fzfemrui!

Ps. Paltz, Herr Augustin?

 
At 1:09 nachm., Anonymous Anonym said...

Die beiden folgenden Feststellungen lassen sich als Axiome der Relativitätstheorie interpretieren, aus denen sich letztlich alles Weitere herleitet:


Beide Beobachter messen für die Geschwindigkeit des Lichtes denselben Zahlenwert, obwohl der linke sich bewegt.
Messen verschiedene Beobachter die Geschwindigkeit eines Lichtstrahls relativ zu ihrem Standort, so kommen sie unabhängig von ihrem eigenen Bewegungszustand zum selben Ergebnis. Dieses sogenannte Prinzip von der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit ist mit unserem Alltagsverständnis von Raum und Zeit nicht erklärbar, sondern erscheint paradox.
Die physikalischen Gesetze haben für alle Beobachter, die sich mit konstanter Geschwindigkeit bewegen, das heißt keiner Beschleunigung unterliegen, dieselbe Gestalt. Diesen Umstand nennt man Relativitätsprinzip. Man spricht von Inertialsystemen, in denen sich diese Beobachter befinden.
Zur Auflösung des obigen scheinbaren Paradoxons müssen intuitive Vorstellungen von einem absoluten Raum und einer absoluten Zeit aufgegeben werden: Raum- und Zeitangaben sind in der Relativitätstheorie keine universell gültigen Ordnungsstrukturen, sondern der räumliche und zeitliche Abstand zweier Ereignisse, und damit wird auch ihre Gleichzeitigkeit von Beobachtern mit verschiedenen Bewegungszuständen unterschiedlich beurteilt. Die Frage, wer die Situation korrekt beschreibt, ist prinzipiell nicht zu beantworten und daher sinnlos. Bewegte Objekte erweisen sich im Vergleich zum Ruhezustand in Bewegungsrichtung als verkürzt, und bewegte Uhren als verlangsamt. Diese Längenkontraktion und Zeitdilatation lassen sich vergleichsweise anschaulich anhand von Minkowski-Diagrammen und anhand des bekannten Zwillingsparadoxons nachvollziehen. In der mathematischen Formulierung ergeben sie sich aus der Lorentz-Transformation, die den Zusammenhang zwischen den Raum- und Zeitkoordinaten der verschiedenen Beobachter beschreibt. Diese Transformation lässt sich direkt aus den beiden obigen Axiomen und der Annahme, dass sie linear ist, herleiten.

Alle diese Phänomene machen sich erst bei Geschwindigkeiten bemerkbar, die im Vergleich zur Lichtgeschwindigkeit ins Gewicht fallen, so dass sie im Alltag nicht auffallen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Relativit%C3%A4tstheorie

wolltichnurmalsogesagthaben... ;-))

 
At 1:11 nachm., Anonymous Anonym said...

Und noch dies zu Deinem Uhrenbeispiel:

Uhren im Gravitationsfeld
In der allgemeinen Relativitätstheorie hängt der Gang von Uhren nicht nur von ihrer relativen Geschwindigkeit ab, sondern auch von ihrem Ort im Gravitationsfeld. Eine Uhr auf einem Berg geht schneller als eine im Tal. Dieser Effekt ist zwar im irdischen Gravitationsfeld nur gering, er wird jedoch beim GPS-Navigationssystem zur Vermeidung von Fehlern bei der Positionsbestimmung über eine entsprechende Frequenzkorrektur der Funksignale berücksichtigt.

Mann, wenn Du heut mal nix gelernt hast... ;-))))

 
At 3:46 nachm., Blogger Boogie said...

Jawahl, Herr Lors. Paltz. Aber sowas von. Aber mal im Ernst, wenn wir Krach machen wollen, dann muss das Bueschel dabei sein, finden sie nicht auch? Selbst wenn wir Kartoffelschnaps mit Fisch reichen müssten, oder? Wenn wir laut genug proben, dann würde doch, mal so theoretisch betrachtet, die Kontinentalplatte gen Lüneburg verschoben, so das Berlin nur noch einen Katzensprung...

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Diesmal: "olijlye*... hmmm, klingt wie eine finnische Wilco Coverband

 
At 4:04 nachm., Anonymous Margit said...

Was kann ich hier lernen? Vielleicht daß "Wissen" oft relativ nichtssagend ist und meist wenig zu wirklicher Erkenntnis beiträgt...

Ein Frohes Neues auch! - Margit

 
At 6:03 nachm., Anonymous Anonym said...

Ja. In Ostwestfalen vergeht die Zeit langsamer. Neulich noch, als ich durch Meinbrexen fuhr (das ist zwar in Südniedersachsen, aber nur 'nen Sardellenwurf von Ostwestfalen entfernt)sah ich auf der hauswand des örtlichen Gasthofes die offensichtlich stolz werbend gemeinte Aussage: "Zimmer mit fließend Kalt- und Warmwasser." Ich wollte schon aussteigen und den Besitzern der Schänke zu ihrer prallen Wellness-Oase miten in der touristischen Diaspora gratulieren - aber ich glaube, die hätten das nicht verstanden. Weil ich von der anderen Weserseite bin. Jedenfalls gehen hier "die Uhren anders". In doppeltem Sinne. Zeit als messbare Größe hat sich mir ohnehin noch nie so recht erschlossen. Dass Mr. Nap den "Gehängten" kennt liegt im Übrigen darin begründet, dass er in Glitzerhausen, also Beverungen, mal ein Praktikum absolviert hat. Und Sauifrituale gehören hier zum guten Ton. Weiß: Rembo

 
At 7:19 nachm., Blogger The Captain said...

Büschel ist dabei, gar keine Frage und wir singen auschließlich über Relativität, das ist ja eh mein Hauptthema und dazu spielen wir Kontínentalplattenverschiebungsrock.
Darauf einen ibwogq, den bekannten ostmalayischen Reisschnaps.

 
At 7:32 nachm., Blogger The Haarbüschel said...

Captain, my Capain! Kontínentalplattenverschiebungsrock. Wow. Darf ich bitte das Wort klauen und meinem Wortschatz hinzufügen?

 

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