Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Sonntag, Januar 22, 2006

Konzert im Tiki Room


Das Foto habe ich von der Bühne aus gemacht, weil ich leider vergessen hatte, dem Keks meine Kamera zu geben...Grmpf.

Ach, das war ja mal ein schöner Gig. Und das, obwohl die PA viel zu spät gebracht wurde, eine Box brummte, die Mains-Kabel der Snake kaputt waren, die DI-Box nicht funktionierte und das 2. Pedal meiner Pedal-Steel die G#-Saite nicht auf A erhöhen wollte. Aber irgendwie hat dann doch noch alles geklappt. Es waren sogar neben fast allen meinen Freunden (Danke!) und dem Keks, der eigentlich ziemliche Rückenschmerzen hatte (1000 Dank für den Nudelsalat!) noch viele andere Leute da und obwohl die Band nur 2 Stunden vorher geprobt hat, waren alle erstaunlich gut. Ich habe ein paar Mal tief ins Klo gegriffen, aber trotzdem war es das beste Konzert, das ich bislang mit der Steel gepielt habe. Erfreulicherweise hatte ich fast kein Lampenfieber und fühlte mich zum ersten Mal an der Steel so frei, mich auch in bislang nicht so gründlich erforschte Notenregionen zu wagen, und das ging nicht ein Mal schief.

Andererseits merke ich auch, wie extrem eingeschränkt mein Vokabular auf diesem Instrument ist, und das geht mir mittlerweile gehörig auf die Nerven. Es fällt mir ungeheuer schwer, neu Gelerntes in live-Situationen anzubringen und letztlich falle ich doch immer auf die Klischees zurück, die ich ganz zu Anfang internalisiert hatte. Die Lösung dürfte wahrscheinlich einfach darin liegen, mehr zu üben, aber die Umsetzung ist da doch nicht so ganz einfach.

Allerdings bin ich immer wieder erstaunt, das Markus Rill wirklich immer besser wird. Eigentlich ist es zum Gitarrenkaputthauen, das man hierzulande von solcher Musik nicht leben und sich völlig darauf konzentrieren kann. Bevor am Samstag Mittag gefahren ist, hat er mir noch ein neues Stück vorgespielt, das wirklich ein Hammer ist und für mich klar zu seinen Besten überhaupt gehört. More power to him.

Auch KC McKanzie, die den Abend eröffnet hat, gefiel mir recht gut. Vielleicht noch ein wenig zu Gillian-Welch fixiert, aber die könnte mal so richtig klasse werden. Sie spielt am 19.2. im Aufsturz, da werde ich sie mir nochmal in Ruhe angucken. Ein klarer Kandidat für eins der nächsten OBSs, Captain Rembert!

Schade, das Markus nicht in Berlin wohnt. Immerhin habe ich 2 Leute aus dem vereinigten Konigreich wiedergetroffen, mit denen ich jetzt mal demnachst zusammen spielen werde. Auch Alex, der uns gemischt hat, fragte, ob ich nicht bei einer Demo-Produktion mitspielen möchte. Ich hoffe, dieses Jahr wird endlich mal wieder produktiver.

1 Comments:

At 5:23 nachm., Blogger Boogie said...

Gratulation zum gelungenen Gig. Klingt ja deutlich anders als "Der Tag an dem alles war". Nach wievor ein Klassiker am Day after: "7. Sanitäre Anlagen sind eine gute Idee, hier aber nicht". Dem Wunsch, das du 2006 öfters an der Pedalsteel gastspielst, schließe ich mich vorbehaltlos an und wiederhole zum drölfmillionsten mal: das Loveboat lädt ein.

 

Kommentar veröffentlichen

<< Home