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Freitag, Oktober 13, 2006

Leserreporter

Wäre ich Bild-Leser, es fiele mir schwer, das zuzugeben. Das ist fürwahr ein Problem, die die beidem Bild-Leserreprter, die sich heute abend für Panorama interviewen liessen, wohl nicht haben. Eine "Reporterin" erzählte, dass sie, sofort nachdem sie von dem Transrapid-Unfall gehört habe, einen Freund und Besitzer eines Sportflugzeuges angerufen und einen Rundflug über den Unfallort vorgeschlagen habe. Das ermöglichte ihr, die ersten Bilder vom Unglücksort an Bild zu schicken, worüber sie anscheinend ziemlich stolz war. Das über dem Gebiet Flugverbot herrschte, um Rettungshubschrauber nicht zu behindern, habe sie erst durch Panorama erfahren und das habe sie auch "schockiert". Kann ich nachvollziehen! Wenn man so wenig Minimalanstand hat, dass man sofort an einen Unfallort fliegen muss, um vielleicht noch etwas ausgetretene Hirnmasse filmen zu können, dann muss einem sowas natürlich gesagt werden.

Wie armselig kann man sein? Es geht anscheinend immer noch erbärmlicher. Danke, Axel.

1 Comments:

At 5:30 nachm., Anonymous Jens said...

Fürwahr: Das Thema wird immer erhitzter diskutiert. Die Handy-Reporter bei Bild sind die eine Seite mit all dem Trash, der damit verbunden ist.
In der Demokratisierung der Mittel steckt aber auch eine Chance. Nicht zuletzt Blogs (wie deines) geben doch beredet Auskunft drüber. Stell Dir vor. Dein Steckenpferd wäre nicht das Country-Umfeld, sondern irgendwelcher tagesaktueller Kram... Vielleicht würdest Du Dich auch aufmachen und nach einer Nachricht schielen.
Ich ertappe mich auf jeden Fall dabei, wie ich Situationen nach deren Blogtauglichkeit scanne (ganz heimlich im Hintergrund).

 

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